Ihre Anwälte für Strafrecht

Fünf Experten im Strafrecht

Mit den Rechtsanwälten Schumacher, Goldbach, Wohlschläger, Böttcher und Dr. Förster haben Sie 4 Fachanwälte für Strafrecht und einen ehemaligen Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof als ausgewiesene Experten im Strafrecht an Ihrer Seite, die über eine langjährige Erfahrung verfügen und Ihren Rechten in einem Strafverfahren Geltung verschaffen. Dieses Experten-Team steht für eine professionelle Verteidigung und lebt die Philosophie, dass Strafverteidigung oftmals Kampf ist.

Es ist aber immer das oberste Ziel, das Verfahren baldmöglichst zur Einstellung zu bringen und eine öffentliche Gerichtsverhandlung zu vermeiden.

Das Strafrecht umfasst unter anderem:

Allgemeines Strafrecht

Der Begriff „allgemeines Strafrecht“ ist weder gesetzlich definiert noch abschließend kodifiziert. Vielmehr werden darunter alle Delikte zusammengefasst, die nur im Strafgesetzbuch (StGB) geregelt werden und nicht in den Gesetzen des Strafrechts. Dessen ungeachtet erfordern nicht nur umfangreiche, sondern auch überschaubare Strafverfahren kompetentes Fachwissen, weshalb Sie auch im Bereich des allgemeinen Strafrechts sich an einen entsprechenden spezialisierten Rechtsanwalt bzw. Strafverteidiger wenden sollten.

Arztstrafrecht

Das Risiko, dass sich Mediziner (Ärzte und z. T auch Apotheker) der Strafverfolgung ausgesetzt sehen, ist berufsbedingt erhöht. Dieses Risiko manifestiert sich sowohl in dem medizinischen Tätigkeitsfeld des Arztes als auch in seiner unternehmerischen Funktion.

Bußgeld- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

Unter einer Ordnungswidrigkeit versteht man eine Gesetzesübertretung, die unterhalb einer Straftat anzusiedeln ist und für die das Gesetz als Ahndung eine Geldbuße vorsieht. Bei einigen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung kann neben der Geldbuße auch als Nebenfolge ein Fahrverbot (maximal drei Monate) verhängt sowie Punkte im Verkehrszentralregister eingetragen werden.

Ein derartiger Verstoß kann erhebliche Folgen für den Betroffenen haben.

Das Ordnungswidrigkeitsrecht umfasst unter anderem:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • Abstandsunterschreitungen
  • Handyverstöße am Steuer
  • Rotlichtverstoß
  • Führen eines KfZ unter Einfluss berauschender Mittel (Drogen/Alkohol unterhalb strafrechtlicher Bewertungsgrenzen)
  • Verstoß gegen Ladungssicherung/Ladungsmängel
  • Verstoß gegen Lenk – und Ruhezeiten

Kapitalstrafrecht

Ein Mandant, der ein Tötungsdelikt begangen haben soll, ist für jeden Strafverteidiger eine gewaltige Herausforderung. Nicht nur die Medien, sondern auch die Fachöffentlichkeit verfolgen den Verfahrensverlauf mit Spannung. Unsicherheit kann sich hier kein Anwalt leisten. Das Verfahren verlangt ihm schnelle Entscheidungen ab, die er nur dann richtig treffen wird, wenn er die ihm vom materiellen und formellen Recht eingeräumten juristischen Möglichkeiten genau kennt. Stets muss er das Kernwissen präsent haben, um den Mandanten sicher zu leiten und von den anderen Verfahrensbeteiligten als wichtiger Verhandlungspartner oder auch als ernst zu nehmender Kontrahent eingestuft zu werden. Rechtsanwalt Schumacher verfügt im Bereich Kapitalstraftaten über langjährige forensische Erfahrungen.

Revisionsrecht

Für den Beschuldigten ist die Revision das letzte Rechtsmittel, für die Verteidigung bleibt sie eine Herausforderung. Beschränkt auf die Kontrolle der Gesetzmäßigkeit des Prozesses (im Rahmen der „Verfahrensrüge“) und des schriftlichen Urteils (mit der „Sach­rüge“), zeichnet sich das Revisionsverfahren durch Form- und Fristenstrenge aus und wird weitestgehend schriftlich geführt.

Steuerstrafrecht

Hier finden Sie alle Informationen zum Steuerstrafrecht.

Verkehrsstrafrecht

Entgegen der landläufigen Ansicht handelt es sich bei der Trunkenheit im Straßenverkehr nicht etwa um ein Kavaliersdelikt, sondern vielmehr um eine Straftat – mit äußerst einschneidenden Folgen. Man denke an den Verlust des Führerscheins durch die Entziehung der Fahrerlaubnis wegen der Trunkenheitsfahrt. Die Trunkenheit im Straßenverkehr kann sowohl bei einer Fahrt nach dem Konsum von Alkohol als auch von Betäubungsmitteln (Cannabis, Haschisch, Marihuana, Heroin, Kokain, Amphetamin u.a.) verwirklicht werden kann. Das Verkehrsstrafrecht umfasst aber nicht nur die Trunkenheit im Straßenverkehr, sondern eine Vielzahl weiterer Straftaten, die sie bereits aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit begehen können. Verletzt sich Ihr Beifahrer oder der Unfallgegner bei einem Verkehrsunfall ist mit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen der fahrlässigen Körperverletzung zu rechnen. Im Falle des Todes eines der Unfallbeteiligten bei einem Verkehrsunfall steht die fahrlässige Tötung im Raum.

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Strafrecht - FAQ

Wann brauche ich einen Strafverteidiger?

Sofort, sobald Sie als Beschuldigter, Angeschuldigter oder Angeklagter mit Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gericht in Berührung kommen – spätestens jedoch nach Erhalt einer Vorladung oder eines Anhörungsbogens, einer Hausdurchsuchung oder einer Anklage.

Bereits die ersten Aussagen prägen das Verfahren maßgeblich. Vorher sollte stets das Schweigerecht bis zur Akteneinsicht durch den Verteidiger genutzt werden.

Was kostet ein Strafverteidiger?

Die gesetzlichen Gebühren richten sich nach dem RVG mit Verfahrens-, Termins- und Grundgebühr je Verfahrensabschnitt. In komplexen oder umfangreichen Verfahren ist eine Honorarvereinbarung (Stundensatz oder Pauschale) üblich.

Wir besprechen die voraussichtlichen Kosten zu Beginn des Mandats transparent und prüfen, ob eine Pflichtverteidigerbestellung in Betracht kommt.

Wann wird ein Pflichtverteidiger gestellt?

Die Pflichtverteidigung greift in den gesetzlich geregelten Fällen, etwa bei Verbrechen, Untersuchungshaft, drohender Maßregel oder schwierigen Sach- und Rechtslagen (§ 140 StPO). Der Beschuldigte hat ein Vorschlagsrecht und kann „seinen“ Anwalt bestimmen.

Die Bezeichnung „Pflichtverteidiger“ täuscht: Auch er ist ein vollwertiger und unabhängiger Verteidiger – die Kosten trägt zunächst die Staatskasse, im Verurteilungsfall trägt sie ggf. der Angeklagte.

Übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Verteidigung?

Bei Strafrechtsschutz greift die Versicherung typischerweise bei fahrlässigen Vorwürfen sofort und bei Vorsatzvorwürfen erst rückwirkend, falls Freispruch oder Verfahrenseinstellung mangels Tatverdachts erfolgt. Sonderbedingungen variieren stark.

Wir holen die Deckungszusage in der Regel vor kostenpflichtiger Tätigkeit ein und klären die Eigenanteile.

Was ist Akteneinsicht – und warum ist sie so wichtig?

Akteneinsicht ist das Recht des Verteidigers, die Ermittlungsakte einzusehen. Erst danach kennen Verteidigung und Beschuldigter den Tatvorwurf, die Beweismittel und die Spielräume des Verfahrens.

Vor der Akteneinsicht sollte grundsätzlich keine Aussage zur Sache erfolgen – das Schweigerecht ist verfassungsrechtlich geschützt und darf nicht zum Nachteil ausgelegt werden.

Was tun, wenn die Polizei mich vorlädt?

Einer polizeilichen Vorladung müssen Sie als Beschuldigter nicht Folge leisten. Bei Vorladungen durch die Staatsanwaltschaft oder das Gericht ist das Erscheinen erforderlich; eine Aussage muss aber auch dort nicht erfolgen.

Empfehlung: Melden Sie sich nicht selbst, sondern lassen Sie sich anwaltlich vertreten. Wir teilen der Behörde mit, dass und welche Schritte Sie unternehmen.

Welches Schweigerecht habe ich?

Als Beschuldigter müssen Sie nur Angaben zur Person machen (Name, Anschrift, Geburtsdaten). Zur Sache haben Sie ein umfassendes Schweigerecht (§ 136 StPO).

Schweigen darf weder als Schuldeingeständnis gewertet werden noch zu Ihrem Nachteil herangezogen werden.

Was passiert bei einer Hausdurchsuchung?

Eine Hausdurchsuchung setzt grundsätzlich einen richterlichen Beschluss voraus (Art. 13 GG, §§ 102 ff. StPO); bei Gefahr im Verzug genügt die Anordnung der Staatsanwaltschaft. Sie haben das Recht, Sie eine Vertrauensperson hinzuzuziehen, einen Anwalt zu rufen, dem Beschluss in Kopie zu erhalten.

Bleiben Sie ruhig, leisten Sie keinen Widerstand, machen Sie keine Aussagen zur Sache und protokollieren Sie das Geschehen.

Was tun bei einer Festnahme oder Haftbefehl?

Sie haben sofort das Recht, einen Anwalt zu kontaktieren – das gilt auch nachts und am Wochenende. Bestehen Sie auf der Hinzuziehung eines Verteidigers, bevor Sie irgendwelche Aussagen machen.

Bei Untersuchungshaft prüfen wir Haftvoraussetzungen, Außervollzugsetzung gegen Auflagen und ggf. Haftbeschwerde.

Welche Rechte habe ich als Zeuge im Strafverfahren?

Als Zeuge sind Sie grundsätzlich zur wahrheitsgemäßen Aussage verpflichtet. Es gibt jedoch Zeugnis- und Auskunftsverweigerungsrechte – etwa für Angehörige (§ 52 StPO) oder bei Gefahr eigener strafrechtlicher Verfolgung (§ 55 StPO).

Bei drohender Selbstbelastung empfehlen wir, vor jeder Vernehmung anwaltlich beraten zu werden – ggf. mit Zeugenbeistand.

Wie läuft ein Strafverfahren grob ab?

Es gibt drei Hauptphasen: Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft (mit Polizei), Zwischenverfahren (Anklage und Eröffnung) und Hauptverfahren mit Hauptverhandlung und Urteil. Anschließend stehen Rechtsmittel zur Verfügung.

Der Ausgang reicht von Einstellung über Strafbefehl bis zur Verurteilung mit Freiheits- oder Geldstrafe.

Was ist ein Strafbefehl?

Der Strafbefehl ist eine schriftliche Erledigung ohne Hauptverhandlung. Möglich sind Geldstrafe und – bei Pflichtverteidigung – Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr auf Bewährung sowie Maßnahmen wie Fahrverbot.

Gegen den Strafbefehl ist binnen zwei Wochen Einspruch möglich; danach wird die Sache in der Hauptverhandlung neu verhandelt.

Was bedeutet Einstellung gegen Auflage (§ 153a StPO)?

Bei geringer Schuld kann das Verfahren mit Zustimmung des Gerichts gegen Erfüllung von Auflagen (z. B. Geldzahlung an gemeinnützige Einrichtung) eingestellt werden. Es kommt zu keiner Verurteilung; das Verfahren erlischt nach Erfüllung.

Diese Erledigung ist häufig ein attraktives Ziel für die Verteidigung – sie vermeidet Vorstrafe und Hauptverhandlung.

Was passiert in einer Hauptverhandlung?

Die Hauptverhandlung folgt einem festen Ablauf: Aufruf der Sache, Personalien, Verlesung der Anklage, Vernehmung des Angeklagten, Beweisaufnahme (Zeugen, Sachverständige, Urkunden), Plädoyers, letztes Wort, Urteil.

Die Verteidigung kann jederzeit Beweisanträge stellen, Aussagen hinterfragen oder Verständigungsgespräche („Deal“, § 257c StPO) führen.

Wie geht es nach einem Urteil weiter?

Gegen erstinstanzliche Urteile sind Berufung (zur nächsten Instanz mit erneuter Beweisaufnahme) oder Revision (nur Rechtsfehler) möglich. Die Frist beträgt eine Woche ab Verkündung; die Begründung folgt nach Zustellung des Urteils.

Welcher Weg sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab – wir prüfen Erfolgsaussichten und Kosten/Nutzen.

Was beeinflusst die Höhe der Strafe?

Die Strafzumessung richtet sich nach der Schuld (§ 46 StGB) und berücksichtigt u. a. Tatumstände, Vorleben, Nachtatverhalten (Geständnis, Reue, Schadenswiedergutmachung) sowie persönliche Verhältnisse.

Eine aktive Verteidigungsstrategie – etwa Wiedergutmachung, TOA, Therapie – kann den Strafrahmen spürbar beeinflussen.

Wann gibt es eine Bewährungsstrafe?

Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren können zur Bewährung ausgesetzt werden, wenn eine günstige Sozialprognose besteht (§ 56 StGB). Bei Strafen bis sechs Monaten ist die Aussetzung der Regelfall.

Mit der Bewährung sind regelmäßig Auflagen und Weisungen verbunden, etwa Bewährungshelfer, Therapie oder Wiedergutmachungsleistungen.

Was ist eine Geldstrafe in Tagessätzen?

Geldstrafen werden in Tagessätzen verhängt – Anzahl der Tagessätze als Maß der Schuld, Höhe je nach Nettoeinkommen (§ 40 StGB). 90 Tagessätze entsprechen also dreimonatigem Nettoeinkommen.

Die Tagessatzhöhe ist häufig verhandelbar; Ratenzahlung kann vereinbart werden.

Wann ist eine Strafe als Vorstrafe im Führungszeugnis sichtbar?

Im einfachen Führungszeugnis erscheinen Geldstrafen bis 90 Tagessätze und Freiheitsstrafen bis drei Monate auf Bewährung in der Regel nicht (§ 32 BZRG). Im erweiterten Führungszeugnis (z. B. Tätigkeit mit Kindern) gelten strengere Regeln.

Eine genaue Prüfung lohnt sich besonders bei Bewerbungen oder Berufszulassungen.

Was ist Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)?

Beim TOA versuchen Täter und Opfer, mit fachlicher Begleitung eine Wiedergutmachung zu vereinbaren. Ein erfolgreicher TOA wirkt sich strafmildernd aus (§ 46a StGB) und kann zur Verfahrenseinstellung führen.

Wir prüfen, ob TOA für Ihren Fall geeignet und prozessual vorteilhaft ist.

Was gilt bei Strafverfahren gegen Jugendliche und Heranwachsende?

Für Jugendliche (14–17) gilt Jugendstrafrecht (JGG) mit Erziehungsmaßregeln, Zuchtmitteln und Jugendstrafe; für Heranwachsende (18–20) kann je nach Reife Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht angewendet werden.

Verteidigungsstrategien zielen häufig auf Erziehungsmaßnahmen und Diversion statt formeller Verurteilung.

Welche Folgen hat ein Strafverfahren für Beruf und Aufenthalt?

Eine Verurteilung kann berufsrechtliche Folgen (Beamtenrecht, Berufszulassung, Waffenrecht), Eintragungen ins Bundeszentral- oder Gewerberegister sowie aufenthaltsrechtliche Konsequenzen für Nicht-EU-Bürger haben.

Diese Folgen sind in die Verteidigungsstrategie einzubeziehen – häufig sind sie schwerwiegender als die unmittelbare Strafe.

Was ist Nebenklage und für wen kommt sie in Betracht?

Bei bestimmten Delikten (z. B. Körperverletzung, Sexualdelikte, Tötungsdelikte) kann sich der Verletzte als Nebenkläger dem Verfahren anschließen (§§ 395 ff. StPO). Er hat Akteneinsichts-, Anwesenheits- und Beweisantragsrechte und wird häufig anwaltlich vertreten.

Wir vertreten Sie sowohl als Verteidiger des Beschuldigten als auch als Nebenklagevertreter des Verletzten.

Wie lange dauern Strafverfahren typischerweise?

Einfache Verfahren werden oft binnen weniger Monate per Strafbefehl oder Einstellung erledigt. Komplexere Verfahren mit Hauptverhandlung dauern häufig sechs bis 18 Monate; Wirtschafts- oder Schwurgerichtsverfahren auch deutlich länger.

Eine realistische Erwartungssteuerung ist Teil der Mandatsbetreuung.

Was sind die Kosten und Risiken eines Rechtsmittels?

Bei erfolglosem Rechtsmittel trägt der Angeklagte regelmäßig die Mehrkosten und ggf. eine Verschlechterung droht nicht (Verschlechterungsverbot, § 358 II StPO). Strategisch sind aber Beweissituation, Erfolgsaussichten und finanzielle Belastung gegeneinander abzuwägen.

Wir treffen die Entscheidung über Berufung oder Revision gemeinsam mit Ihnen nach Eingang der schriftlichen Urteilsgründe.

Welche Rolle spielt die Schadenswiedergutmachung?

Aktive Wiedergutmachung – materiell wie ideell – wirkt sich strafmildernd aus und kann den Weg zur Einstellung oder Bewährung ebnen. Sie sollte sorgfältig dokumentiert und im Verfahren strategisch eingebracht werden.

Wir koordinieren Wiedergutmachung mit dem Geschädigten oder Adhäsionskläger.

Hinweis: Diese Antworten geben einen allgemeinen Überblick und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Für Ihren konkreten Fall vereinbaren Sie gerne ein Erstberatungsgespräch in unserer Kanzlei.

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